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Hurra-wir sind Zweiter!
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Hurra-wir sind Zweiter!
Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer
Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, dass unsere Dorfkirche Gnewikow beim Wettbewerb Kirche des Jahres den 2. Platz erreicht hat.
Dieses schöne Ergebnis verdanken wir den 1.672 Menschen, die ihre Stimme für unsere Kirche abgegeben und uns unterstützt haben. Jede einzelne Abstimmung war ein Zeichen der Verbundenheit mit unserer über 540 Jahre alten Kirche und mit unserem Dorf.
Im Namen des Fördervereins danken wir allen ganz herzlich — den Menschen aus Gnewikow, aus der Region und auch weit darüber hinaus. Ihre Unterstützung zeigt uns, dass unsere Kirche vielen am Herzen liegt und bestärkt uns darin, den Weg der Sanierung weiterzugehen.
Dieser Erfolg gehört uns allen. Vielen Dank für Ihre Stimme, Ihre Ermutigung und Ihre Treue zu unserer Dorfkirche.
Mit herzlichen Grüßen
Förderverein Dorfkirche Gnewikow e. V
Die Dorfkirche im Neuruppiner Ortsteil Gnewikow wird saniert – Für 25 Euro erhalten Dachziegel den Namen des jeweiligen Spenders – Zweiter Platz bei der Wahl zur Kirche des Jahres
Die bröckelnde Dorfkirche im Neuruppiner Ortsteil Gnewikow wird gerettet: In einem ersten Abschnitt wurde bereits der knapp 20 Meter hohe Kirchturm für gut 220.000 Euro saniert. Nun beginnt der nächste Bauabschnitt. Die Arbeiten am Kirchenschiff und am Dach des Gotteshauses werden vermutlich sogar 260.000 Euro kosten.
Dass der zweite Bauabschnitt jetzt in Angriff genommen werden kann, liegt nicht allein an der Förderung durch die Landeskirche und weiterer vieler Geldgeber, sondern in erster Linie am Engagement vor Ort.
Sieglinde Siebmann, die Vorsitzende des Kirchenfördervereins, konnte deshalb am Dienstag (12. Mai) symbolische Schecks von den Neuruppiner Stadtwerken und der Stiftung Soziales Neuruppin entgegennehmen.
10.000 Euro von der Stiftung aus Neuruppin
Es sei wichtig, etwas für die Bürgerschaft zu tun, sagte Cornelie Schlegel, die den Scheck über 10.000 Euro von der Stiftung übergab. Die Dorfkirche sei ein wichtiger Ort der Begegnung und der Kommunikation, das sei für den sozialen Zusammenhalt wichtig, betonte Guido Gerlach, Prokurist der Neuruppiner Stadtwerke. Das Unternehmen fördert den zweiten Bauabschnitt mit 1000 Euro, weitere 5000 Euro gibt es aus dem sogenannten Ortsteilbudget.
„Es wäre doch schlimm, wenn die Kirche verfällt“, sagt Ute Feuerstack. Die einstige Pfarrerin kümmert sich auch in ihrem Ruhestand um das Projekt in Gnewikow. „Ohne Kirche hat das Dorf keine Seele“, so Ute Feuerstack. Sie unterhält unter anderem Kontakt zur Deutschen Stiftung Denkmalschutz und zum Förderkreis Alte Kirchen. Das sieht Sieglinde Siebmann ähnlich. Die 73-Jährige kümmert sich als der gute Geist von Gnewikow seit Jahren um die alte Feldsteinkirche, die im 16. Jahrhundert fertiggestellt wurde und ein beliebter Treffpunkt ist.
Dort finden Konzerte, Filmvorführungen und saisonale Märkte statt. Zudem gibt es von Mai bis September dort jeden ersten Sonntag im Monat Kaffee und Kuchen.
Sieglinde Siebmann, gelernte Rinderzüchterin und Sachbearbeiterin für Finanzen, war nach der Wende nicht nur Bürgermeisterin in Gnewikow. Die umtriebige Seniorin hat sich gemeinsam mit dem Förderverein für den Erhalt der Dorfkirche auch eine spezielle Spendenaktion ausgedacht – eine Patenschaft für die neuen Dachziegel des Kirchleins.
Für 25 Euro kann jeder einen Dachstein mit seinem Namen verzieren lassen. „Das macht Steven Kranz vom Ortsbeirat in seiner Freizeit, er hat eine Lasermaschine“, sagt Sieglinde Siebmann. Für die Spende gibt es auf Wunsch ein Stück eines historischen Dachziegels – aber nur von den beschädigten Dachsteinen, die nicht mehr verwendet werden.
Die anderen sollen später ausgestellt werden, sagt Architekt und Denkmalpfleger Marek Fiedorowicz. Demnach sind auch die neuen Dachsteine etwas besonderes. Sie werden von einer kleinen Firma in Schlesien nach einem alten Verfahren gebrannt. Etwa 6300 Dachziegel sind laut Fiedorowicz für die Kirche in Gnewikow notwendig.
Sogar ein Spender aus Florida
Die ungewöhnliche Spendenaktion mit den personalisierten Dachziegeln spricht sich herum. „Wir verkaufen in ganz Deutschland“, sagt Sieglinde Siebmann. Der weiteste Spender lebt in Florida. „Es ist ein schönes Geschenk.“ Die Seniorin hat dafür extra ein Ziegelbuch angelegt. „Das ist viel Aufwand, macht aber auch viel Spaß.“
Laut Architekt Fiedorowicz könnten bis zum Jahresende 2026 das Kirchenschiff und das Dach der Feldsteinkirche saniert sein. Dann wird zu Weihnachten wohl wieder die Glocke in der alten Feldsteinkirche läuten – beendet sind die Arbeiten damit aber nicht. Schließlich soll dann noch das Innere des Gotteshauses saniert werden.
Zweiter Platz bei der Wahl zur Kirche des Jahres
Auch das wird wohl noch einmal etwa 200.000 Euro kosten. Aber davor ist dem Förderverein nicht bange. Immerhin wurden bereits für 15.000 Euro die Kirchenfenster saniert. Zudem hat die Gnewikower Dorfkirche gerade einen besonderen Preis gewonnen: Sie wurde Zweite bei der Wahl zur Kirche des Jahres 2026 in Deutschland.
Diesen Preis lobt die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (Kiba) seit 2011 aus. Diesmal beteiligten sich daran mehr als 11.000 Menschen. Gewonnen hat die Stadtkirche Zöblitz in Sachsen, dritter wurde die Kilianskirche Mundelsheim in Baden-Württemberg.
Quellenangabe: Ruppiner Tageblatt vom 15.05.2026, Seite 14
Auftakt-Kaffee im Grünen
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Am 3. Mai fand unser 1. Kaffee im Grünen statt.
Fotos: Heidrun Amon Amonsen
Neuigkeiten von der Restaurierung
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Fotos: Sieglinde Siebmann
Unser neuer Turm
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So sieht es jetzt im Turm aus:
Dachziegelpaten gesucht!
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Dachziegelpatenschaft für Gnewikow
Im Rahmen der dringend notwendigen Dachsanierung an der unter Denkmalschutzstehenden Dorfkirche in Gnewikow müssen die Holzkonstruktion und das Dach der Kirche erneuert werden. Die Kirche blickt auf eine rund 540-jährige Geschichte zurück. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf über 264.000 Euro. Der Förderverein der Dorfkirche Gnewikow e.V. unterstützt die Sanierungsarbeiten mit der Spendenaktion: Ziegelpatenschaft für das Kirchendach in Gnewikow - Tagesziel: 25 Dachziegel. Ein Ziegel soll als ein Zeichen der Verbundenheit und symbolisch für den persönlichen Beitrag stehen. Mit einer Spende von 25 Euro übernimmt man symbolisch die Patenschaft für einen Dachziegel und hilft dadurch direkt bei der Sanierung unserer Kirche. Auf Wunsch wird der Name der Spenderin oder des Spenders auf einem Biberschwanzziegel verewigt, der anschließend auf dem Kirchendach verbaut wird. Dazu gibt es eine Urkunde, die die Ziegelpatenschaft bestätigt. Selbstverständlich können auch mehrere Dachziegel übernommen werden. Der Förderverein stellt Ihnen gern ein Formular zur Ziegelpatenschaft zur Verfügung.
Zum Antrag
Sieglinde Siebmann
Kontakt:
Förderverein der Dorfkirche Gnewikow e.V.
Tel. 03391 - 398609,
www.dorfkirche-gnewikow.de


